Was kostet eine Handwerker-Website? (Überblick 2026)

Volker Thebrath · · 7 Min. Lesezeit
Was kostet eine Handwerker-Website? (Überblick 2026)

Was kostet eine Handwerker-Website wirklich?

Du willst eine Website für deinen Betrieb. Aber sobald du nach Handwerker Website Kosten suchst, findest du alles zwischen „kostenlos” und 15.000 €. Hilfreich ist das nicht. Also lass uns das Thema ehrlich aufdröseln — ohne Verkaufssprüche, ohne Kleingedrucktes.

In diesem Artikel zeige ich dir, was die verschiedenen Optionen 2026 tatsächlich kosten. Was du dafür bekommst. Und wo die versteckten Haken liegen.

Warum ist das so unübersichtlich?

Das Problem: Jeder Anbieter rechnet anders. Der eine nennt dir einen Monatspreis, der andere einen Einmalpreis. Der Dritte verschweigt, dass Hosting und Domain extra kosten. Und der Vierte lockt mit „kostenlos” — bis du merkst, dass du für jede Kleinigkeit draufzahlst.

Dazu kommt: Eine Website besteht aus mehreren Bausteinen. Jeder kostet einzeln Geld. Wenn du nur den Erstellungspreis vergleichst, vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Deshalb schauen wir uns jetzt die vier gängigen Wege an — und rechnen jeweils alles zusammen.

Die vier Optionen im Vergleich

1. Homepage-Baukasten (Jimdo, Wix, Ionos & Co.)

Einmalkosten: 0 € Monatliche Kosten: 10–30 € (im Schnitt 15 €/Monat) Jahreskosten: 120–360 €

Baukästen klingen erstmal günstig. Du klickst dir deine Seite zusammen, wählst ein Template, fertig. Theoretisch.

In der Praxis sieht das so aus: Du sitzt abends nach der Arbeit da und kämpfst mit dem Editor. Die Bilder sehen komisch aus. Der Text klingt nicht professionell. Und nach drei Stunden hast du eine Seite, die aussieht wie tausend andere.

Was du bekommst:

  • Einfache Seite mit Standard-Design
  • Hosting und Domain inklusive (meistens)
  • Eigene E-Mail-Adresse (oft mit Aufpreis)

Wo der Haken liegt:

  • Du machst alles selbst — Design, Texte, Bilder, Technik
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist stark eingeschränkt
  • Bei günstigen Tarifen: Werbung des Anbieters auf deiner Seite
  • Ladezeiten oft langsam durch aufgeblähten Code
  • Willst du wechseln, fängst du bei null an — deine Inhalte gehören dem Anbieter

Ehrliche Einschätzung: Für einen Betrieb, der einfach nur „irgendeine” Online-Präsenz braucht, kann ein Baukasten reichen. Wenn du damit Kunden gewinnen willst, wird es schwierig.

2. Freelancer / Webdesigner

Einmalkosten: 500–3.000 € Monatliche Kosten: 0–50 € (Hosting + Wartung separat) Jahreskosten Hosting: 60–200 €

Ein Freelancer baut dir eine individuelle Website. Die Qualität schwankt aber enorm. Es gibt Studenten, die für 500 € arbeiten, und erfahrene Designer, die 3.000 € nehmen. Beides kann gut sein — oder schlecht.

Was du bekommst:

  • Individuelles Design
  • Professionelleres Ergebnis als beim Baukasten
  • Persönlicher Ansprechpartner

Wo der Haken liegt:

  • Riesige Qualitätsunterschiede — schwer einzuschätzen, was du bekommst
  • Oft keine Erfahrung mit Handwerksbetrieben
  • Texte musst du meistens selbst liefern
  • Was passiert, wenn der Freelancer aufhört? Wer pflegt die Seite?
  • Zeitaufwand: Viele Abstimmungsrunden, oft Wochen oder Monate
  • Zusatzkosten für SEO, Bilder, Texte werden gern „vergessen”

Ehrliche Einschätzung: Kann gut funktionieren — wenn du den richtigen findest. Das ist das Problem. Du brauchst jemanden, der Handwerk versteht, nicht nur Webdesign.

3. Agentur

Einmalkosten: 3.000–15.000 € Monatliche Kosten: 50–200 € (Hosting, Wartung, Support) Jahreskosten laufend: 600–2.400 €

Agenturen liefern das Komplettpaket: Design, Texte, Bilder, SEO, Hosting, Wartung. Klingt perfekt. Kostet aber auch entsprechend.

Was du bekommst:

  • Professionelles Ergebnis
  • Alles aus einer Hand
  • Laufender Support und Pflege

Wo der Haken liegt:

  • Hohe Einstiegskosten — für viele Handwerksbetriebe zu viel
  • Lange Vertragslaufzeiten (12–24 Monate sind üblich)
  • Du zahlst für den Overhead mit: Büro, Projektmanager, Meetings
  • Oft überdimensioniert für einen Handwerksbetrieb mit 5–20 Mitarbeitern
  • Änderungen kosten extra (50–150 € pro Stunde)

Ehrliche Einschätzung: Wenn du 10.000 € Budget hast und eine Seite mit Shop, Konfigurator und Kundensystem brauchst — geh zur Agentur. Für eine solide Handwerker-Website ist das aber wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

4. Spezialisierter Anbieter (wie Handwerk im Internet)

Einmalkosten: 1.490 € (Festpreis) Monatliche Kosten: 0–40 € (je nach Hosting-Paket) Jahreskosten laufend: 0–480 €

Hier der transparente Blick auf unser Angebot: Bei Handwerk im Internet bekommst du eine fertige Website für 1.490 € einmalig. Festpreis, keine versteckten Kosten.

Was im Preis drin ist:

  • Professionelles Design — speziell für Handwerksbetriebe
  • Texte, die zu deinem Gewerk passen
  • Suchmaschinenoptimierung für deine Region
  • Mobilfreundlich (responsiv)
  • Impressum und Datenschutz (DSGVO-konform)
  • Kontaktformular, Telefon-Button, WhatsApp-Anbindung

Beim Hosting hast du die Wahl:

  • 0 €/Monat — du hostest selbst
  • 10 €/Monat — Hosting inklusive
  • 40 €/Monat — Hosting + regelmäßige Pflege und Updates

Wo der Haken liegt:

  • Kein riesiger Individualspielraum wie bei einer 10.000-€-Agenturseite
  • Standardstruktur — angepasst, aber kein kompletter Sonderbau
  • Keine Shops oder komplexen Buchungssysteme

Ehrliche Einschätzung: Die Website ist genau auf Handwerksbetriebe zugeschnitten. Nicht mehr, nicht weniger. Du bekommst eine professionelle Seite, die Kunden bringt — ohne monatelange Abstimmung und ohne fünfstelliges Budget.

Was viele vergessen: Die laufenden Kosten

Egal welchen Weg du wählst — eine Website kostet nicht nur einmal Geld. Das sind die laufenden Posten, die du einplanen solltest:

  • Domain: 10–15 € pro Jahr (z. B. dein-betrieb.de)
  • Hosting: 3–50 € pro Monat (je nach Anbieter und Leistung)
  • SSL-Zertifikat: Heute meistens kostenlos (Let’s Encrypt)
  • Wartung & Updates: 0 € (selbst machen) bis 50 € pro Monat (Dienstleister)
  • Inhaltspflege: Deine Zeit oder 50–150 € pro Stunde beim Dienstleister

Rechne über drei Jahre. Ein „kostenloser” Baukasten mit 20 €/Monat kostet dich 720 €. Plus deine Arbeitszeit. Plus die Kunden, die du verlierst, weil die Seite nicht professionell aussieht.

Die Preisübersicht auf einen Blick

OptionEinmaligMonatlich3-Jahres-Kosten*
Baukasten0 €10–30 €360–1.080 €
Freelancer500–3.000 €0–50 €500–4.800 €
Agentur3.000–15.000 €50–200 €4.800–22.200 €
Handwerk im Internet1.490 €0–40 €1.490–2.930 €

*Ohne eigene Arbeitszeit gerechnet.

Fazit: Was ist die richtige Wahl?

Es gibt keine Antwort, die für jeden passt. Aber für die meisten Handwerksbetriebe gilt:

  • Baukästen sind verlockend günstig, kosten dich aber Zeit und sehen selten professionell aus.
  • Freelancer können gut sein — wenn du den richtigen findest. Das ist Glückssache.
  • Agenturen liefern Qualität, sind aber für eine einfache Handwerker-Website überdimensioniert.
  • Ein spezialisierter Anbieter trifft für die meisten Betriebe den Sweet Spot: professionell, bezahlbar, ohne Risiko.

Mein Rat: Überleg dir, was du wirklich brauchst. Eine Seite, die gefunden wird, Vertrauen aufbaut und Anfragen bringt. Nicht mehr, nicht weniger.

Nächster Schritt: Kostenloser Website-Check

Du hast schon eine Website und willst wissen, ob sie ihren Job macht? Oder du überlegst noch und willst erstmal reden?

Dann melde dich für einen kostenlosen Website-Check auf handwerk-im-internet.de — oder ruf direkt an: 02452 860728. Kein Verkaufsgespräch, sondern eine ehrliche Einschätzung, wo du stehst und was sich lohnt.

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